two hearted man
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Ausgewählter Beitrag

Zur aktuellen Lage der Salamantion

Ein paar Worte zur aktuellen Lage der Salamantion :-)



in den letzten Wochen gäbe es tonnenweise zu bloggen. Bloggen bedeutet ja erst in zweiter Linie, dass ich hier anderen etwas (mit)teile. In erster Linie bedeutet es für mich auch zu verarbeiten. Und DAS kommt für mich definitiv zu kurz. 

Zu viel Chaos, zu wenig Zeit zum Schreiben, noch weniger Zeit zum Verarbeiten. Ein Termin jagt den anderen, und ich komme nicht mehr zur Ruhe.

Das Fiese daran: ich wüsste nicht, wo ich kürzen soll. Ja, es ist Arbeit. Aber es macht Spaß. Zu sagen "ich habe das Hobby zum Beruf gemacht" stimmt nicht. Ich bin kein "Berufener". Aber ich mache es gerne, und ich liebe das, was ich tue. Man könnte sagen "irgendwie ist der Beruf ein bisschen zum Hobby geworden". Hätte nie gedacht, dass sowas möglich sein könnte!

Und dito in der Freizeit. Ich mag meine Freunde, halte gerne den Kontakt zu ihnen, chatte telefoniere treffe mich. Lese / höre gerne und will wissen, wie das Buch / die Serie weitergeht. Sport ist sowieso wichtig, also trainiere ich, notiere meine Erfolge, tracke meine Ernährung, plane den Einkauf und die Mahlzeit. 

Außerdem all die offenen Baustellen. Ich bin geduldig und kann warten, aber wenn es ZU viele offenen Themen sind, werde ich nervös. Die Epithese, die Mastek, die anstehende Hysto / Adnek, ein paar zu erledigende Dinge für den Job, anstehende Termine, Arzt (außerhalb von Trans, gehört hier auch nicht her). Es fühlt sich alles gerade sehr unfertig an, und ich fühle mich wie unter Dauerstrom. Ständig auf dem Sprung. Eines erledigt, noch 20 Sachen offen. Und für jedes abgeschlossenen Thema ploppen zwei neue Hydraköpfe auf. 

Ich gönne mir zwischendurch natürlich auch mal eine Pause. Aber die rächt sich, indem alles liegenbleibt und danach umso mehr abgearbeitet werden muss. Ich denke, jeder Selbständige weiß, wovon ich rede. Arbeit im Büro wird irgendwann von selbst erledigt, aber das eigene Business kennt keine Gnade ;-)

Mal sehen, wie es weitergeht. Ich versuche ein bisschen Ordnung in das Chaos zu bringen. Aber ich habe das Gefühl, da will jemand / etwas, dass ich mal wieder über mich hinauswachse und stärker werde. 

Im Training sagt man "the pain you feel today is the strength you´ll fell tomorrow" oder "today it hurts, tomorrow it´ll be your warm-up" ("der Schmerz, den Du heute fühlst ist Deine Stärke von morgen" oder "heute tut es weh, aber morgen ist es Dein Aufwärm-Programm"). 

Habe das Gefühl, dass ich momentan nicht nur meinen Körper trainiere. Ja, der Alltag tut manchmal ganz schön weh, und ich komme oft an meine Grenzen. Worüber ich vor ein paar Monaten noch gejammert habe, das ist heute easy Aufwärmen. Die aktuellen Gewichte hätte ich früher niemals für möglich gehalten! Inzwischen wärme ich mich auf bei Multitasking Chat mit drei Kunden gleichzeitig, stemme danach zwei Sätze Terminverschiebung, mache eine Runde Reizüberflutung und zum Cooldown gibt es ein Krisengespräch. Und wenn ich ´nen guten Trainingstag habe kommt eine Extrarunde "heute zerstören wir die Arbeit und Träume des letzten halben Jahres". 

Kennt Ihr das, wenn man nach dem Kraftsport zitternd dasteht und kaum den Stift gerade halten kann, um die Zeiten und Gewichte zu notieren? Wenn man aus jeder Pore schwitzt? So ist das gerade im Alltag. Aber ich habe das Gefühl, es ist okay. Ich weiß, wofür ich das tue, und es fühlt sich gut an. Ich arbeite auf ein Ziel hin ... 

(beim Sport muss man 48 h Regeneration beachten. Geht im Job nicht. Aber ich hab ja das Wochenende)

2heartedman 04.04.2017, 22.05

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