two hearted man
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Lebensmittelvergiftung

Letztes Jahr, kurz vor Jahresende, hatte mich eine kurze aber ziemlich fiese Lebensmittelvergiftung erwischt.


Hatte gerätselt, was mich da geplagt hatte an diesem Tag, aber der Übeltäter war recht schnell erwischt. Es war also klar, ich hatte etwas Falsches gegessen. Winter hin oder her - manche Sachen sollten eben doch in den Kühlschrank, sobald sie geöffnet wurden ;-)

Als ich morgens aufwachte, war mir erst einmal schwindlig und etwas übel. So als hätte ich einen richtig üblen Kater. Beim ersten Gang ins Bad dann, holla. Naja, ich will das hier nicht ausführen. Jeder weiß, was Lebensmittelvergiftung bedeutet: 

Das, was im Körper ist, will auf allen zur Verfügung stehenden Wegen so schnell als möglich wieder raus. Der Körper besteht zu 80 Prozent aus Wasser. 80 Prozent meines Körpers rebellierten mit aller Kraft, die restlichen 20 Prozent vegetierten im Komaschlaf vor sich hin. Ich verbrachte den Tag zwischen Bett und Toilette, völlig entkräftet und groggy, hundeelend und kurz vorm Exitus. Und Durst hin oder her, mir war so übel, dass ich nicht einmal fähig war irgend etwas hinunterzuschlucken geschweige denn eine Flasche zu halten. 

So schnell, wie es kam, war es dann aber auch wieder vorbei. Der Körper hatte sich von allem verabschiedet, was ihn belastete, und am nächsten Tag war ich wieder einsatzfähig. 

Mannomann, sosehr wie an diesem Tag hatte ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gelitten! Bin ja sowieso so gut wie nie krank, kenne das gar nicht. Umso mehr wurde mir wieder einmal bewusst, wie dankbar ich für meinen gesunden Körper sein kann. Bin froh, dass niemand mich so gesehen hat, denn es war schon sehr elend. Andererseits ist es verdammt anstrengend, wenn man sich in diesem Zustand alleine zur Mikrowelle kämpft, um sich ein Körnerkissen gegen die Krämpfe zu holen. Wenn man kaum alleine den Weg ins Bad schafft. 

Ein stabiles Immunsystem, das mich bisher sehr gut geschützt hat. Ich stecke mich nicht an, wenn jemand krank ist. Und WENN ich mal krank werde mit irgend etwas, dann habe ich das in kürzestmöglicher Zeit immer wieder überwunden, eine wirkliche Krankschreibung aufgrund von Krankheit hatte ich schon seit Jahren nicht mehr (ja, nach der OP war ich krankgeschrieben, oder zur Magenspiegelung, aber das ist ja nicht "krank", sondern eher arbeitsunfähig). 

Obwohl ich meinen Körper seit Testo ziemlich belastet habe, kommt er gut damit klar. Meckert zwar manchmal ein wenig, wenn es ihm nicht passt, fügt sich aber insgesamt sehr gut in das neue System. Ich kann ihm nicht oft genug danken, was er täglich für mich tut und leistet, ohne dass ich es überhaupt ahne. 

Danke an meinen Körper! 

2heartedman 28.01.2018, 21.03

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