two hearted man
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Das pralle volle Leben

Zum Glück mache ich mir Notizen. Sonst wüsste ich gar nicht mehr, was in meinem Leben überhaupt los ist ;-)

Die Zeit rast dahin, ich habe täglich viele Erlebnisse, rutsche von einem Ereignis zum nächsten. Bin bei Events dabei, nehme an Vorträgen und Workshops teil (oder halte sie), in meinem Freundeskreis ist massig was los, und die Eindrücke prasseln von allen Seiten auf mich ein. Scheint, ich habe dem Universum einmal zu oft zugerufen: "leg los, hier bin ich!" und "habe lange genug genommen, ich kann jetzt auch mal was geben"

>HIER< habe ich ja schon geschrieben, dass ich aktuell krass überdreht bin. Zuviel, zugleich auf einmal, zu schnell. Das merken andere, das merke ich. Das Tempo ist seitdem noch einmal ordentlich angezogen, ich habe weitere zusätzliche Projekte, Aufgaben, Pläne. 

Ich habe für mich überlegt, ob das zuviel wird. Fing an, mir Sorgen um mich selbst zu machen. Ob ich einen gewissen Punkt überschritten habe? Ob ich ZU überdreht und aufgekratzt bin? Ob ich meine Grenzen ignoriere und dann ein Zusammenbruch kommt? 

Es gab ein, zwei Situationen, in denen ich tatsächlich ausgeknockt war, weil ich den Überblick verloren habe. Aber das hat mir klar gezeigt, dass ich auf mich achten muss. Und das habe ich dann auch getan: Es gab in den letzten Tagen einige Situationen, in denen ich klar NEIN und STOP gesagt habe. Ich habe Aufgaben abgelehnt, ohne schlechtes Gewissen. Habe mir Freiräume genommen: für Schlaf [SEHR wichtig, so tief und fest wie aktuell schlafe ich schon seit Jahren nicht mehr], für Privatleben, für MEINE Prioritäten. Und durfte erfahren, dass mir kurze Meditation sogar in völlig unbequemer Körperhaltung und inmitten von wuselnden lärmenden Menschen möglich ist. 

Es ist gerade spannend. Weil mir diese enorme Energie absolut neu ist. 

Vielleicht bin ich endlich richtig dosiert, und in Kombi mit Lebensfreude ist es DAS was eigentlich normal wäre ... und wirkt nur für mich so grandios, dass ich davon vorübergehend euphorisch werde, weil ich zum ersten Mal so wirklich richtig echt und bewusst lebe? Hatte ja jahrelang Depression und nur so vor mich hingelebt, während ich jetzt endlich Ziele und Pläne habe? 

Vielleicht bin ich tatsächlich etwas überdosiert und sollte den kostbaren Moment genießen, bevor ich wieder auf mein grummeliges Normalmaß zurücksinke ;-)

Sicher ist: ich liebe mein Leben. Ja, es ist manchmal verdammt lästig. Und ja, auf viele Momente könnte ich verzichten. Aber das, was ich tue, tue ich von ganzem Herzen. Ich stehe dahinter und tue es gern. Auch, wenn es anstrengend ist ... auch, wenn irgendjemand immer was zu meckern hat ... auch, wenn es manchmal etwas zuviel zugleich ist ... ich liebe, was ich tue, und deswegen geht es mir gut ... 

Und wenn es im Blog manchmal etwas stiller ist ... dann warte ich einfach nur auf ein freies Wochenende, an dem ich zwanzig Beiträge posten kann, in denen ich für meine Leser und mich resümiere, was die letzten Wochen so alles los war ;-)

2heartedman 13.06.2018, 21.28

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